Tipps für den Alltag

Auch kleine Veränderungen und Entscheidungen im Alltag können auf Dauer einen großen Unterschied machen. Auf dieser Seite teilen wir praktische Tipps, die Ihnen schnell und einfach dabei helfen können, Ihre Energiekosten zu senken. Wie viele davon kennen Sie schon oder setzen Sie bereits um? Gehen Sie unsere Checklisten durch und finden Sie es heraus!

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Jeder Haushalt ist anders und nicht immer kann oder will man alle Tipps im eigenen Alltag umsetzen – das ist ok! Fokussieren Sie sich auf die Bereiche, die für Sie sinnvoll und umsetzbar sind.

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Sollten Sie viele der Tipps bereits umsetzen und trotzdem zu hohe Energiekosten haben, wenden Sie sich an eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe und prüfen Sie, ob Sie einen Anspruch auf Hilfsleistungen haben!

Mann sitzt an PC

Energieverträge und Beihilfen

  • Vergleichen Sie regelmäßig Energielieferanten, um das beste Angebot für Sie zu finden. Falls es günstigere Tarife für Sie gibt, wechseln Sie Ihren Anbieter. Der E-Control Tarifkalkulator hilft Ihnen beim Vergleich und ermöglicht einen schnellen Wechsel mit nur wenigen Klicks.
  • Überprüfen Sie regelmäßig, ob Sie bereits alle Hilfsleistungen in Anspruch nehmen, die Ihnen zustehen! Ihre lokale Verwaltungsbehörde oder soziale Hilfsorganisationen können Sie dabei unterstützen.

Kühl- und Gefrierschrank

  • Stellen Sie Gefrierfach bzw. Gefriergeräte auf maximal -18 °C ein.
  • Erhöhen Sie die Kühlschranktemperatur auf 7°C. Das unterste Fach ist immer kühler und kann für empfindliche Speisen genutzt werden.
  • Tauen Sie regelmäßig Ihre Geräte ab, um Eisschichten zu entfernen.
  • Stellen Sie gekochte Speisen erst in den Kühlschrank, wenn sie nicht mehr warm sind.

Geschirrspüler

  • Verwenden Sie Eco- bzw. Energiesparprogramme.
  • Lassen Sie den Geschirrspüler nur voll beladen laufen.
  • Ein voller Geschirrspüler verbraucht weniger Energie und Wasser als das Spülen mit der Hand.

Kochen und Backen

  • Wählen Sie die passende Topfgröße für die Herdplatte.
  • Erhitzen Sie immer nur so viel Wasser wie nötig.
  • Kochen Sie wenn möglich immer mit einem Deckel.
  • Geben Sie Gerichte direkt ohne Vorheizen in den Backofen.
  • Falls vorhanden, nutzen Sie die Umluftfunktion im Backofen. Dabei können Sie auch mit einer etwas niedrigeren Temperatur backen.
  • Schalten Sie Herdplatte und Ofen etwas früher aus und nutzen Sie die Restwärme.

Elektrische Geräte (Fernseher, Computer und Co.)

  • Trennen Sie Geräte komplett vom Strom, wenn sie gerade nicht gebraucht werden.
  • Lassen Sie Geräte nicht im Standby Modus, sondern schalten bzw. stecken Sie sie ganz aus.
  • Nutzen Sie Steckerleisten mit Kippschaltern, um Geräte schnell und unkompliziert vom Strom zu trennen.

Wäsche waschen

  • Verwenden Sie das Eco- bzw. Energiesparprogramm, das dauert zwar länger, spart aber Energie!
  • Waschen Sie mit niedrigen Temperaturen.
  • Lassen Sie die Waschmaschine nur voll beladen laufen.

Kühlen im Sommer

  • Nutzen Sie Außenbeschattung, Vorhänge oder Jalousien, um tagsüber die direkte Sonneneinstrahlung in Ihre Wohnung zu reduzieren.
  • Öffnen Sie die Fenster zum Lüften, wenn es draußen kühler ist (z.B. am Abend und in der Früh).
  • Die Nutzung eines Ofens im Sommer kann eine Wohnung schnell aufheizen. Steigen Sie an heißen Tagen auf kühlere Gerichte um.
  • Tragen Sie lockere, luftige Kleidung aus dünnen Stoffen. Auch feuchte Tücher im Nacken, auf Armen oder Beinen können bei großer Hitze helfen.
Ein lächelnder Mann sitzt in einem Rollstuhl. Sein Hund springt vor ihm freudig in die Luft. Im Hintergrund ist ein Heizkörper.

Heizen im Winter

  • Falls es für Sie möglich ist, senken Sie Ihre Raumtemperatur. Im Wohnzimmer reichen meistens 20 °C und im Schlafzimmer 18°C.
  • Halten Sie Türen von stärker beheizten Räumen geschlossen, damit die Wärme nicht so schnell in andere Räume entweicht.
  • Lassen Sie Heizkörper möglichst frei von Möbeln oder Vorhängen, damit die Wärme sich besser im Raum verteilen kann.
  • Dichten Sie Spalten bei Fenstern und Türen ab, um Zugluft zu reduzieren.
  • Regelmäßiges, kurzes Stoß- und Querlüften mit komplett offenen Fenstern ist besser als dauerhaft gekippte Fenster.

Wasserverbrauch

  • Verwenden Sie einen Sparduschkopf! Dieser braucht deutlich weniger Wasser und Energie als ein herkömmlicher Duschkopf und bietet dabei denselben Komfort.
  • Nehmen Sie, wenn möglich, lieber kurze Duschen als ein Vollbad in der Badewanne.
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Viele Tipps gibt es auch als praktisches Factsheet zum Ausdrucken!

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